PASS-event Mobile Banking
Der direkte Draht zum Kunden mit Jan-Henrik Kannenberg, Project Manager Mobile Commerce bei der Advance Bank und Michael Strauss, Bereichsleiter für den PASS Unternehmensbereich Mobile & Wireless
ASCHAFFENBURG , 20.02.2001. Im Rahmen des event "Mobile Banking: Der direkte Draht zum Kunden" berichtete Jan-Henrick Kannenberg - Project Manager Mobile Commerce bei der Advance Bank AG - unter anderem über den Leistungsumfang des Advance Wap sowie über die Tücken bei der Entwicklung.
Ziele von "Advance WAP" sind die Neukundengewinnung und die Bindung der bestehenden Kunden. "Mit WAP hat die Advance Bank einen trend aufgenommen und sehr schnell umgesetzt und somit einen großen Beitrag zur Kundenbindung und Neukundengewinnung geleistet", so Kannenberg.
Doch wird die Einführung des Advance WAP als Erfolg angesehen? "Ich wäre gerne etwas euphorischer, kann ich aber leider nicht sein. Denn die Fachabteilung als Auftraggeber, ist relativ unzufrieden mit den Zahlen der Anwender. Ich von der IT- Seite bin allerdings ganz zufrieden. Die Advance Bank hat seit Monaten konstant um die ca. 100 transaktionen pro Monat. Das mag auf den ersten Blick nicht viel aussehen, aber die Zugriffszahlen haben sich - im Vergleich zum Beginn - verdoppelt. Man kann hier nicht die gleichen Maßstäbe ansetzen wie beim Internet", gab Kannenberg zu bedenken. Netzbetreiber gehen davon aus, dass höchsten 3% der Handynutzer WAP nutzen. "Die Zuwächse sind entscheidend und da können wir zufrieden sein". Was uns im nachhinein sehr freut, ist die Starke Nutzung der Überweisung, welche die Hälfte aller transaktionen ausmacht".
Bei der Entwicklung des Advance WAP hatte die Advance Bank mit einigen Tücken zu kämpfen. Ein Problem, dass die Advance Bank meistern musste, war das Problem des maximal übertragbaren Datenvolumens. Denn Handys können im Gegensatz zum Internet nur eine bestimmte Menge von Daten bearbeiten, also musste die Advance Bank herausfinden, welches die kritische Größe ist und wie groß die darzustellende Seite maximal sein darf. Darüber hinaus stellte die instabile Software der Handys und der Entwicklungsumgebung, ein Problem für die Entwickler dar. Jedoch hat die Advance Bank alle Probleme erfolgreich in den Griff bekommen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung erörterte Michael Strauss, Bereichsleiter für den PASS-Unternehmensbereich Mobile & Wireless, Sicherheitsaspekte im mobilen Umfeld. Viele Endnutzern haben Zweifel, ob ihre Privatsphäre ausreichend geschützt ist. Zwei drittel der amerikanischen Bevölkerung empfinden den Schutz der Privatsphäre als ihr absolut wichtigstes Gut. Die Bewegungsprofile, wie sie bei den Mobiltelefonen entstehen können, haben nicht nur den bitteren Beigeschmack des "gläsernen Menschen", sondern können auch direkte und indirekte wirtschaftlichen Folgen haben, wenn man beispielsweise die Möglichkeit des Mitschneidens von Daten betrachtet. Allerdings werden viele Mehrwertdienste erst durch den Einbezug personenspezifischer Daten attraktiv.Befugnis, Vertraulichkeit, Integrität, Beglaubigung, Rechtsverbindlichkeit sind Voraussetzungen, die aus Security-Sicht gegeben sein müssen.
 
PRESSE Presse-Archiv Presse-Archiv 2001 Pressemeldung
Diese Seite druckenZu Favoriten hinzufügen (nur Internet Explorer)