RAMSES
Wettbewerbsvorsprung durch intelligentes Management operationeller Risiken für die Allfinanz
Aschaffenburg, 16.02.2005
Das optimierte Management operationeller Risiken ist für Banken und Versicherer unverzichtbar geworden. Mit PASS RAMSES gibt es nun ein umfassendes System zum Management operationeller Risiken, das die Umsetzung quantitativer Risikosteuerungsansätze ermöglicht. Das bedeutet weniger Eigenkapitalbedarf und damit konkrete Wettbewerbsvorteile für die Finanzdienstleister.

Potenziale des Risikomanagements
Risikomanagement ist von zentraler Bedeutung für alle Finanzdienstleister und erschließt über komplexe Märkte und verschärfte gesetzliche Anforderungen wie Basel II und Solvency II hinaus Wettbewerbsvorteile. Zuverlässige Prozesssimulationen und Szenarien zur Einschätzung und Reduktion von Risiken können Prozesse absichern und mit valider Quantifizierung zielgenaue Maßnahmenplanung ermöglichen. Das bedeutet weniger Eigenkapitalbedarf bei schnelleren und abgesicherten Entscheidungen und damit konkrete Wettbewerbsvorteile.

PASS RAMSES: Risiken transparent managen
RAMSES, die neue Risk Assessment Screening Evaluation Solution der PASS Consulting Group für ein umfassendes Management für operationelle Risiken, erschließt diese Möglichkeiten. Es berücksichtigt nicht nur die rein aufsichtsrechtlichen Anforderungen, sondern auch die betriebswirtschaftlichen Bedürfnisse der Institute.

Beispielsweise im Kreditvergabeprozess: RAMSES bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, Informationen über die Betriebsrisiken der laufenden Kernprozesse zu erhalten - es bietet mit <<Early Warning>> ein Frühwarnsystem, das besondere Risikosituationen ermittelt und die frühzeitige Einleitung von Gegenmaßnahmen ermöglicht. Die natürlich gegebenen Abhängigkeiten von Risikoereignissen - etwa eine Grippewelle, die zu Arbeitsausfällen und damit zu Kundenverlusten aufgrund zu langer Antwortzeiten führt - werden durch das RAMSES-Modell von Anfang an berücksichtigt und müssen nicht erst später aufwendig hineininterpretiert werden. Durch Simulation verschiedener Maßnahmen mittels RAMSES können frühzeitig die betriebswirtschaftlich sinnvollen Steuerungsmaßnahmen evaluiert, selektiert und eingeleitet werden.

Eine besondere Stärke von RAMSES liegt in der intelligenten Verknüpfung von Risikoereignissen. Ein Beispiel für eine solche Risikoverknüpfung: Ein Serverraum kann bei einem Brand vernichtet werden. Andererseits kann ein Hacker über einen Server eindringen und richtet einen Schaden durch Datenmissbrauch an. Ist der Server zerstört, kann der Hacker nicht mehr über ihn eindringen. Resultat für das Unternehmen: Mit der RAMSES-Methodik werden solche Zusammenhänge berücksichtigt, das Risiko wird konkretisiert und damit besser steuerbar. Weniger Eigenkapital muss unterlegt werden, um zu hohe Risikosummen abzudecken. Je besser die Unternehmen ihre Risiken mit solchen Systemen kennen und im Griff haben, desto weniger Eigenkapital müssen sie unterlegen, und desto mehr steht zur Erwirtschaftung von Gewinnen zur Verfügung - was dem Ansatz von Basel II und Solvency II entspricht. RAMSES ist das einzige Produkt auf dem Markt, mit dem ein derartiges, proaktives Risikomanagement möglich ist.

Die Elemente von RAMSES
RAMSES besteht aus einem Vorgehensmodell sowie der RAMSES-OpRisk-Software. Das Vorgehensmodell von PASS RAMSES unterstützt die Erfassung und Quantifizierung des operationellen Risikos mit besonderem Fokus auf die Wechselwirkungen und Abhängigkeiten von Risikoereignissen, Geschäftsbereichen und Indikatoren.
Das Risikomodell orientiert sich an den wertschöpfenden Kernprozessen des Unternehmens. Rein statistische Modelle scheitern oft an der zu geringen Menge an Datenreihen. Das PASS-Risikomodell kombiniert daher statistisches Wissen aus Datenreihen mit Experteneinschätzungen. Dabei abstrahiert das RAMSES-Risikomodell die Komplexität des Gesamtmodells. Der Benutzer definiert überschaubare Teilbereiche, die das System in das Gesamtnetzwerk umsetzt. Das bedeutet Transparenz für die Risikoevaluation und optimale Verwertung des in den Unternehmen vorhandenen Wissens.

Vollständiges Risikomanagement
Mit RAMSES steht dem Unternehmen ein leistungsfähiges Kausalmodell mit umfassenden Möglichkeiten zur Verfügung:

- Early-Warning System
- Berechnung des erwarteten Verlusts und des Operational Value at Risk: Prozess-Simulatoren nutzen das Kausalnetzwerk zur Erstellung von Frequenzverteilungen über eine definierte Periode. Erwarteter Verlust und Operational/Conditional Value at Risk werden berechnet. Die Risikosensitivität von Geschäftsbereichen/Prozessen kann in Szenarien ausgemessen werden.
- Risikopriorisierung und Maßnahmenplanung: Risiken werden nach ihrer Schadenswirkung priorisiert. Eingeschlossen in die Schadenswirkung ist dabei die anteilige Schadenswirkung durch Auslösen anderer Risikoereignisse. Die Auswirkungen alternativer Maßnahmen werden über einen Simulationslauf studiert.
- Business Continuity Management: Auch die bisher schwer fassbaren, da selten eintretenden, Katastrophen- und Krisenereignisse (<<high impact, low frequency>>) werden durch Verzahnung mit dem Business Continuity Planning im RAMSES-Risikomodell berücksichtigt. Maßnahmenplanung, Szenarioanalysen und Kosten-Nutzen-Rech¬nungen sind valide durchführbar.
Einfache Integration und Investitionsschutz
RAMSES bietet eine plattformunabhängige, offene Architektur zur einfachen Anbindung an gegebenenfalls in den Unternehmen bereits vorhandene Verlustdatenbanken und Operational Risk-Lösungen. Flexibilität bietet der parallele synchrone Betrieb beliebig vieler Clients mit Instant Messaging-Technologie. Mit einem grafischen Editor für Risikoereignis-Netzwerke und einer intuitiv bedienbaren Benutzeroberfläche legt RAMSES besonderen Wert auf Flexibilität und Transparenz für die Anwender.
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